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adhs

Mit innovativen Lerntechniken
den Spaß am Lernen fördern...

...bei lern´s in Pforzheim, dem Zentrum für Lerntherapie,
Nachhilfe und Psychologische Beratung.
adhs

Mit innovativen Lerntechniken
den Spaß am Lernen fördern...

...bei lern´s in Pforzheim, dem Zentrum für Lerntherapie,
Nachhilfe und Psychologische Beratung.

AD(H)S

ist eine Abkürzung und steht für das lange Wort: Aufmerksamkeitsdefizit- (u. Hyperaktivitäts-) Störung.

Hierbei gilt anzumerken, dass 

  • „Defizit“ auf einen Mangel von Aufmerksamkeit hinweist, 
  • „Hyper“ bedeutet „darüber hinaus“
  • „Aktivität“ bezieht sich auf die Bewegung (sowohl körperlich als auch in den Gedanken-Bewegungen -> Impulsivität).
  • „Störung“ bedeutet, dass etwas nicht normal ist, bzw. aus dem Gleichgewicht gekommen ist. 

Die Klammer deutet an, dass es Formen mit oder ohne hyperaktiver Ausprägung gibt – also auch die „unteraktive“ Ausprägung (jemand sowohl körperlich als auch in den Gedanken/Handlungsprozessen langsamer als der Durchschnitt)

Viele Entstehungsfaktoren

Im Laufe der Geschichte gab es vielerlei Erklärungsansätze für die unter diesem Störungsbild zusammengefassten Symptome – leider allesamt monokausaler Natur – also auf nur eine Ursache zurückführend!
 
Der Begriff der AD(H)S ist ein hypothetisches Konstrukt, was bedeutet, dass die Kriterien für die Definition einer AD(H)S künstlich festgelegt wurden und sich damit im Laufe der Zeit auch ändern können (so geschehen z.B. im DSM-5 durch die Anhebung des Ersteintrittsalters von 7 auf 12 Jahre). Dennoch bringt die feste Umschreibung von AD(H)S auch viele Vorteile mit sich: 
  • Zum einen erleichtert der Begriff es uns, über das gleiche zu reden, wenn wir es denn meinen.
  • In der Forschung fördert die einheitliche Beschreibung eine vereinfachte Zusammenarbeit und damit auch die Entwicklung verbesserter Therapie-Ansätze. 
Bei lern’s gehen wir nicht von einem monokausalen Erklärungsmodell aus, sondern verstehen die Störung als Zusammenspiel verschiedener körperlicher und psychischer Prozesse. Dementsprechend vielseitig muss auch die Behandlung einer AD(H)S ausgestaltet sein.

Gesellschaftliche Entwicklung

Zudem beobachten wir in unserer Gesellschaft einen Anstieg der beiden Hauptkriterien einer ADS – nämlich die Zunahme

  • von Unaufmerksamkeit auf Grund einer (digitalen) Reizüberflutung
  • des Impulskontrollverlusts, welcher durch gesteigerten Medienkonsum gefördert wird (durch geschicktes Marketing gerne von der Wirtschaft genutzt)
Damit möchten wir in keinerlei Weise das Leiden der Betroffenen schmälern, sondern die Symptomatik vor den Hintergrund gesellschaftlicher Entwicklungen stellen. Vielleicht lässt sich dadurch auch eine Zunahme der Störung erklären.

Anzeichen für Konzentrationsprobleme beim Lernen

  • Das Kind lässt sich leicht ablenken.
  • Das Kind trödelt.
  • Das Kind vergisst immer wieder Dinge, bzw. Aufgaben.
  • Das Kind verliert den roten Faden.
  • Das Kind muss häufig nachkorrigieren (Leichtsinnsfehler).
  • Das Kind hat häufig keine Motivation und sucht Ausreden für unerledigte Aufgaben.
  • Das Kind schiebt unangenehme Aufgaben bis zum Schluss auf und gerät dadurch unter Zeitdruck.
  • Das Kind diskutiert mit den Eltern und den Lehrern und sorgt damit für eine gereizte Stimmung in seiner Lernumgebung bzw. „provoziert“ unbewusst weitere Konflikte sozialer Natur.

Lernerfolg hängt eng mit Aufmerksamkeit und Motivation zusammen. Unsere Trainingsmodule machen in kleinen Schritten schnell Erfolge möglich und erhöhen die Bereitschaft der Kinder, sich mehr aufs Lernen einzulassen.

Durch die liebevoll-konsequente Haltung unserer Therapeuten werden die Kinder und Jugendlichen angeleitet, sich selbst zunehmend besser zu steuern und zu kontrollieren. Dies wirkt sich auch im Alltag der Kinder positiv aus. 

Grundlagen der Förderung

  • Selbstinstruktionstraining nach Lauth und Schlottke
  • Marburger Konzentrationstraining, das z. Zt. am besten überprüfte Übungsprogramm

Das Training hat zum Ziel, durch Vermittlung geeigneter Denkstrategien selbständiges Arbeiten einzuüben, um Hausaufgaben und Klassenarbeiten besser zu bewältigen.

  • Durch verschiedene Spiele und Aufgaben lernen die Kinder, wie sie ihre Aufmerksamkeit selbst steuern können.
  • Sie üben, sich einer Sache gezielt zuzuwenden,
  • planvoll, systematisch und zügig zu arbeiten,
  • Unwichtiges auszublenden
  • und ihre Ergebnisse selbständig auf Fehler zu überprüfen.

Darüber hinaus erlernen die Schüler bei uns einfache Entspannungsübungen für einen klaren Kopf – zu Hause und in der Schule. Die erlernten Strategien lassen sich zu Hause und im Unterricht selbständig fortsetzen.

Wir bieten sowohl Gruppenförderung in unseren > Konzentrationskursen an als auch eine individuelle Förderung im Rahmen von Lerntherapie oder Einzel-Nachhilfe. Beide Formen ergänzen sich gegenseitig.